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Alles Wichtige zur Reinigung Ihrer Solaranlage

| 5 Minuten Lesezeit|18. Februar 2026

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In diesem Überblick erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um die Reinigung von Photo­voltaik­anlagen. Wir zeigen Ihnen, ob und wann Reinigungs­maß­nahmen sinnvoll sind und worauf Sie dabei achten sollten.

Mann reinigt eine Solaranlage

Die Solaranlage ist geplant, installiert und produziert zuverlässig Strom vom eigenen Dach. Viele Betreiber gehen davon aus, dass damit alles erledigt ist und die Module über Jahre hinweg störungsfrei arbeiten. Doch eine Photovoltaikanlage ist täglich verschiedenen Umwelt- und Witterungseinflüssen ausgesetzt, die sich im Laufe der Zeit auf den Modulen ablagern können. Damit Ihre Anlage langfristig zuverlässig und effizient arbeitet, sollten diese Verschmutzungen und Ablagerungen nicht unterschätzt werden. Zwar sind viele Solaranlagen durch die Dachneigung und den Regen zu einem großen Teil selbstreinigend, dennoch kann in bestimmten Fällen eine eigenständige oder professionelle Reinigung der Solarmodule sinnvoll sein, um die Leistungsfähigkeit dauerhaft zu erhalten.

Das Wichtigste auf einen Blick

Nutzen

Hartnäckige Verschmutzungen können die Leistung der Photovoltaik­anlage beein­trächtigen und eine Reinigung erforderlich machen.

Häufigkeit

In der Regel muss eine Photo­voltaik Reinigung nur alle paar Jahre durch­geführt werden, eine jährliche Sicht­prüfung ist jedoch empfehlens­wert.

Kosten

Für ein Einfamilienhaus liegen die Kosten meist zwischen 250 und 500 Euro, hängen jedoch von der Dach­zugänglich­keit und Verschmutzung ab.

Sicherheit

Eine Selbstreinigung sollte nur erfolgen, wenn die Anlage sicher und ohne Risiko erreichbar ist, andernfalls ist ein Fachbetrieb die sichere Wahl.

Notwendigkeit der Photovoltaik Reinigung

Solarmodule sind dank ihrer robusten Schutz­schichten äußerst lang­lebig und wider­stands­fähig gegen­über Witterungs­einflüssen. Die Ober­fläche besteht in der Regel aus gehärtetem Solar­glas, das Schmutz nur schwer anhaften lässt und mechanischen Belastungen problem­los stand­hält. Zudem sorgt die Dachneigung in Kombination mit Regen und Wind dafür, dass leichte Ver­schmutzungen automatisch abge­spült werden. In den meisten Fällen gelten Photovoltaik­­anlagen daher als weitgehend selbst­reinigend. Dennoch kann es unter bestimmten Bedingungen sinnvoll sein, die Sauberkeit der Module im Blick zu behalten. Längere Trocken­perioden, eine geringe Dach­neigung oder ein Standort in einem sehr staubigen Gebiet können dazu führen, dass sich Ablagerungen festsetzen.

Mögliche Verschmutzungen

Da sich eine Solaranlage dauerhaft im Außen­bereich befindet, ist sie unter­schiedlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Besonders an den Übergängen zwischen Glas und Rahmen können sich mit der Zeit Schmutz und Feuchtigkeit sammeln, wodurch sich in manchen Fällen sogar Moos oder andere Ablagerungen bilden. Auch auf der Moduloberfläche selbst können sich im Laufe der Jahre unterschiedliche Rückstände ansammeln, darunter beispielsweise:

  • Staub
  • Pollen und Blütenpartikel
  • Laub oder Nadeln
  • Vogelkot
  • Rückstände durch Regen oder Schnee

Beeinträchtigung der Solaranlage

Je nach Standort und Umgebung können diese Verschmutzungen unterschiedlich stark ausfallen. Leichte Ablagerungen haben in der Regel keinen spürbaren Einfluss auf den Wirkungsgrad der Solaranlage und werden ohnehin innerhalb kurzer Zeit wieder abgetragen. Sind die Verschmutzungen jedoch hartnäckig oder großflächig und es erfolgt über längere Zeit keine Reinigung der Solaranlage, kann dies den Ertrag mindern. Durch die Schmutzschicht gelangt weniger Sonnenlicht auf die Moduloberfläche, wodurch sich die Stromproduktion verringern kann. Solche starken und dauerhaft anhaftenden Verschmutzungen, die eine intensive Reinigung erforderlich machen, sind jedoch selten.

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Effiziente und langlebige Solaranlage

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Wann ist eine Reinigung der Solaranlage sinnvoll?

In regelmäßigen Abständen kann es sinnvoll sein, die Solarmodule zu kontrollieren und bei Bedarf zu reinigen. Spätestens wenn Ihnen Veränderungen in der Leistung auf­fallen oder sich sichtbare Ablagerungen auf den Modulen zeigen, sollte geprüft werden, ob Handlungs­bedarf besteht. Eine Über­prüfung beziehungs­weise Reinigung der Solar­anlage empfiehlt sich insbesondere in folgenden Fällen:

Selbstreinigung oder professionelle Reinigung?

Soll eine händische Reinigung der Solaranlage erfolgen, können leichte Vers­chmutzungen oft selbst entfernt werden. Bei hart­näckigen Ablagerungen oder schwer zugänglichen Dächern empfiehlt sich die Reinigung durch einen Fachbetrieb.

Eigenständige Reinigung der Solaranlage

Manche Anlagenbesitzer möchten kleinere Verschmutzungen selbst entfernen, zum Beispiel, wenn sichtbare Ablagerungen die Optik beeinträchtigen oder sich eine leichte Verschmutzung gebildet hat. In vielen Fällen ist eine vorsichtige, manuelle Reinigung grundsätzlich möglich. Dabei sollten jedoch einige Punkte beachtet werden. Eine gute Vorbereitung sowie die richtigen Utensilien sind entscheidend, um Beschädigungen an den Modulen zu vermeiden und die Sicherheit auf dem Dach zu gewährleisten.

1. Der richtige Zeitpunkt

Wann eine Reinigung sinnvoll ist, hängt vor allem vom Zustand Ihrer Anlage ab. Statt fester Intervalle zählt in erster Linie der tatsächliche Verschmutzungsgrad. Eine Sichtprüfung ein- bis zweimal im Jahr hilft dabei, frühzeitig zu erkennen, ob Reinigungsbedarf besteht.

Möchten Sie Reinigungsarbeiten durchführen. eignen sich besonders der frühe Morgen oder ein bewölkter Tag. So verdunstet das Wasser nicht zu schnell auf den Modulen und es entstehen keine Rückstände. Zudem sind die Module zu diesen Zeiten kühler, was das Material schont. Außerdem gibt es bestimmte Phasen, in denen eine Kontrolle oder Reinigung besonders sinnvoll sein kann:

  • Anfang des Frühjahrs: Um Rückstände aus dem Winter zu entfernen und mit voller Leistung in die sonnige Jahreszeit zu starten.
  • Nach langen Trockenperioden: Wenn über Wochen kaum Regen fällt, können Staub und feine Partikel liegen bleiben.
  • Im Herbst: Bei starker Laubbelastung oder vermehrten umweltbedingten Ablagerungen.

2. Geeignete Reinigungsutensilien

Damit Ihre Solaranlage bei der Reinigung nicht beschädigt wird, sollten Sie ausschließlich geeignete und schonende Hilfs­mittel verwenden. Werfen Sie am besten vorab einen Blick in die Betriebs­anleitung Ihrer Solar­module, da manche Hersteller bestimmte Reinigungs­mittel oder Methoden ausdrücklich aus­schließen. Verzichten Sie grund­sätzlich auf harte Bürsten, Scheuer­schwämme oder Hoch­druck­reiniger. Diese können die Glas­oberfläche angreifen oder Beschichtungen der Solar­module beschädigen. Besser geeignet sind weiche Materialien und ein sanfter Wasser­strahl. Auf scharfe, ätzende oder stark chemische Reinigungs­mittel sollten Sie ebenfalls verzichten. Wenn überhaupt, verwenden Sie nur eine milde Seifen­lösung und spülen Sie die Module anschließend gründlich mit klarem Wasser ab.

Für eine schonende Photovoltaik Reinigung empfehlen sich:

  • Leitungswasser oder Regenwasser
  • Ein weicher Schwamm oder ein fusselfreies Tuch
  • Eine weiche Glas- oder Teleskopbürste
  • Ein Gartenschlauch mit Sprühdüse für einen sanften Wasserstrahl

3. Wichtige Sicherheitsmaßnahmen

Sicherheit sollte bei der Reinigung Ihrer Solaranlage immer oberste Priorität haben. Führen Sie Arbeiten nur dann selbst durch, wenn diese gefahrlos möglich sind. In manchen Fällen lässt sich die Anlage beispiels­weise über ein Dachfenster mit einer Teleskop­stange und einem Garten­schlauch erreichen, ohne das Dach betreten zu müssen. Von Reinigungs­arbeiten auf einer Leiter ohne entsprechende Sicherung ist dringend abzuraten, da hier ein hohes Unfall­risiko besteht. Befindet sich die Anlage in größerer Höhe oder ist das Dach schwer zugänglich, ist eine professionelle Reinigung durch einen Fach­betrieb die sicherere und sinnvollere Wahl.

Beachten Sie außerdem, dass Solarmodule bei Tageslicht unter Spannung stehen. Elektrische Komponenten wie Kabel, Steckverbindungen oder der Wechselrichter dürfen weder berührt noch mit Wasser in Kontakt gebracht werden. Die Reinigung sollte sich ausschließlich auf die Moduloberfläche beschränken.

Professionelle Reinigung durch einen Fachbetrieb

Ist Ihre PV-Anlage stark oder hartnäckig verschmutzt oder lässt sie sich nicht sicher erreichen, sollten Sie die Reinigung einem Fachbetrieb überlassen. Spezialisierte Reinigungsunternehmen für Photovoltaik verfügen über die passenden Geräte, geschultes Personal und die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen, um die Module schonend und fachgerecht zu reinigen.

Kosten für die Reinigung

Die Reinigung einer Solaranlage ist zwar mit Kosten verbunden, diese fallen jedoch meist über­schaubar aus. Wie hoch der Preis im Einzel­fall ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa von der Größe der Anlage, der Dachart, der Zugänglichkeit sowie dem Grad der Verschmutzung. Für eine durch­schnittliche Einfamilien­haus-Anlage mit rund 30 bis 40 m² Modul­fläche bewegen sich die Kosten häufig im Bereich von etwa 250 bis 500 Euro. Bei schwer zugänglichen Dächern oder besonders hart­näckigen Ablagerungen kann der Aufwand entsprechend höher ausfallen. Wirtschaftlich sinnvoll ist eine Reinigung in der Regel dann, wenn tatsächlich relevante Verschmutzungen vorliegen und sich diese spürbar auf den Ertrag auswirken.

Reinigung und Wartung kombinieren

In vielen Fällen ist es sinnvoll, die Reinigung direkt mit einer technischen Wartung zu verbinden. Ein Photovoltaik-Fachbetrieb entfernt dabei nicht nur Verschmutzungen von den Modulen, sondern überprüft gleichzeitig wichtige Komponenten wie Unterkonstruktion, Verkabelung und Wechselrichter auf sichtbare Mängel oder Abnutzungen. So lassen sich mögliche Probleme frühzeitig erkennen und beheben, bevor es zu Ertragsausfällen kommt. Zudem sparen Sie häufig Zeit und Kosten, da Reinigung und Kontrolle in einem gemeinsamen Termin durchgeführt werden können.

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