Alle aktuellen Preise, Kostenfaktoren, sowie laufende Kosten für einen Wechselrichtier finden Sie in diesem Blogbeitrag im Überblick. Jetzt informieren und effizient für Ihre Solaranlage entscheiden!

Um den von einer Photovoltaikanlage erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Haushaltswechselstrom umzuwandeln, ist ein Wechselrichter unverzichtbar. Ohne ihn kann der produzierte Solarstrom weder im eigenen Haushalt genutzt noch ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Da die Anschaffung eines Wechselrichters somit ein zentraler Bestandteil jeder PV-Anlage ist, spielen die damit verbundenen Kosten eine wichtige Rolle bei der Planung. Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, lohnt es sich, die verschiedenen Preisfaktoren und Kostenunterschiede genauer zu betrachten.
Die Kosten für den Wechselrichter machen üblicherweise etwa 10 bis 15 Prozent der Gesamtkosten einer PV-Anlage aus und stellen damit einen wichtigen Bestandteil der Investition dar.
Grundsätzlich kann bei den Wechselrichter Kosten pro Kilowatt (kW) meist mit 100 bis 300 Euro gerechnet werden, wobei die Preise mit steigender Anlagenleistung in der Regel sinken.
Der tatsächliche Preis eines Wechselrichters hängt unter anderem von der Art des Wechselrichters, der benötigten Leistung, dem Hersteller sowie von möglichen zusätzlichen Funktionen ab.
Im laufenden Betrieb fallen für Wechselrichter nur geringe Kosten an. Gelegentlich können Wartungen oder seltener Reparaturen oder ein Geräteaustausch zusätzliche Ausgaben verursachen.
Die Kosten für einen Wechselrichter können je nach Technologie, Leistung und Anlagengröße deutlich variieren. Zur groben Orientierung lassen sich etwa 150 bis 250 Euro pro Kilowatt (kW) installierter Leistung ansetzen. Für privat betriebene Photovoltaikanlagen, etwa auf dem Dach eines Einfamilienhauses, können sich daraus Anschaffungskosten zwischen 750 und 5.000 Euro für den Wechselrichter ergeben. Entscheidend für den Preis ist vor allem, welche Wechselrichter-Art zum Einsatz kommt und wie leistungsstark das Gerät ausgelegt ist. Insbesondere bei Lösungen mit Speicheranbindung können die Preise entsprechend höher ausfallen.
Modulwechselrichter werden direkt an den einzelnen Solarmodulen installiert, sodass für eine Photovoltaikanlage mehrere Geräte benötigt werden. Aufgrund der dezentralen Bauweise zählen Modulwechselrichter zu den preisintensiveren Lösungen, insbesondere bei größeren Anlagen mit vielen Modulen. Sie werden daher vor allem dann eingesetzt, wenn spezifische Anforderungen bestehen, die den höheren Kostenaufwand rechtfertigen.
Die Kosten pro Modulwechselrichter liegen etwa bei 60 bis 180 Euro.
Stringwechselrichter bündeln die Leistung mehrerer in Reihe geschalteter Solarmodule und wandeln den erzeugten Gleichstrom zentral in Wechselstrom um. Bei den meisten Einfamilienhäusern reicht ein Stringwechselrichter aus. Bei unterschiedlichen Dachneigungen oder Ausrichtungen können auch zwei oder mehr Geräte erforderlich sein. Da der Geräte- und Installationsaufwand in den meisten Fällen jedoch überschaubar bleibt, zählen Stringwechselrichter zu den kostengünstigeren Wechselrichter-Arten.
Die Kosten für einen Stringwechselrichter liegen etwa bei 1.000 bis 2.000 Euro.
Hybridwechselrichter verbinden Photovoltaikanlage, Stromspeicher und den Hausverbrauch in einem Gerät und ermöglichen so eine besonders flexible Nutzung des selbst erzeugten Stroms. Sie übernehmen neben der Stromumwandlung auch Aufgaben der Energie- und Speichersteuerung, was ihren Funktionsumfang deutlich erweitert. Diese zusätzlichen Möglichkeiten spiegeln sich im Preis wider. Hybridwechselrichter sind zwar teurer als Stringwechselrichter, bieten jedoch Vorteile bei der Optimierung des Eigenverbrauchs und der späteren Speicherintegration.
Die Kosten für einen Hybridwechselrichter liegen etwa bei 2.000 bis 3.500 Euro.
Orientierungshilfe
Die Kosten für einen Wechselrichter liegen in der Regel bei etwa 150 bis 250 Euro pro Kilowatt (kW) installierter Leistung und hängen von Anlagengröße, Technik und Hersteller ab.
Die Kosten eines Wechselrichters werden häufig in Relation zur installierten Leistung in Kilowatt (kW) betrachtet. Diese Angabe hilft dabei, Wechselrichter unterschiedlicher Größe und Ausstattung besser miteinander zu vergleichen und eine realistische Kosteneinschätzung vorzunehmen.
Leistungsstärkere Wechselrichter sind zwar teurer, der Preis steigt jedoch meist nicht im gleichen Verhältnis zur Leistung. Gehäuse, Elektronik, Anschlüsse, Software, Zulassungen und Installation verursachen bei kleinen wie bei großen Geräten ähnliche Grundkosten. Je größer der Wechselrichter und die Photovoltaikanlage ausgelegt sind, desto niedriger fallen die Kosten pro kW aus. Zudem produziert eine größere Anlage mehr Solarstrom, der entweder selbst genutzt oder eingespeist werden kann. Das führt dazu, dass sich die Investition schneller amortisiert. Jeder investierte Euro erzeugt langfristig mehr nutzbaren Strom, wodurch größere Anlagen in vielen Fällen wirtschaftlicher sind als kleinere Lösungen.
Die folgende Übersicht gibt eine grobe Orientierung, mit welchen Preisen bei kleinen, mittleren und großen Wechselrichtern zu rechnen ist:
| Größe | Leistung | Kosten |
|---|---|---|
Kleine Wechselrichter | bis 3 kW | 500 bis 1.000 Euro |
Mittlere Wechselrichter | 3 bis 10 kW | 1.000 bis 2.500 Euro |
Große Wechselrichter | über 10 kW | 2.500 bis 5.000 Euro |
Die Kosten eines Wechselrichters sollten nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist vielmehr, welches Gerät langfristig das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Neben dem reinen Anschaffungspreis spielen weitere Faktoren eine Rolle, die sich direkt auf den Ertrag, die Betriebskosten und die Lebensdauer auswirken.

Kompetente Beratung von Solarexperten
Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl des passenden Wechselrichters für Ihre Photovoltaikanlage und helfen Ihnen dabei, Kosten und Leistung optimal aufeinander abzustimmen.
Neben dem reinen Produktpreis fallen auch Kosten für die Installation des Wechselrichters an. Diese können je nach Komplexität der Installation und den technischen Anforderungen der Photovoltaikanlage variieren. Typischerweise entstehen Installationskosten für folgende Arbeiten:
Der tatsächliche Installationsaufwand und damit auch die Kosten hängen ebenfalls von der Art und Leistung des Wechselrichters ab. Bei kleineren Photovoltaikanlagen ist die Installation günstiger. Werden mehrere Modulstränge angeschlossen, steigt der Arbeitsaufwand entsprechend. Auch Hybridwechselrichter können höhere Installationskosten verursachen, da sie zusätzlich an einen Stromspeicher angebunden werden müssen und mehr Abstimmungs- und Verkabelungsarbeiten erfordern.
Gut zu wissen: Bei uns erhalten Sie Wechselrichter und Photovoltaikanlage als Komplettpaket. Die Installationskosten sind dabei bereits im Angebot enthalten, sodass Sie von Anfang an mit klar kalkulierbaren Gesamtkosten planen können.
Die laufenden Kosten für einen Wechselrichter sind überschaubar. Im normalen Betrieb entstehen nur geringe Ausgaben, dennoch können über die Jahre einzelne Folgekosten anfallen. Mögliche laufende Kosten ergeben sich unter anderem durch:
Auf das Jahr gerechnet liegen diese Kosten oft unter 50 Euro. Auch die Wartung erfolgt üblicherweise im Rahmen der Wartung der gesamten Photovoltaikanlage und nicht separat für den Wechselrichter. Je nach Anbieter und Wartungsvertrag wird sie meist nur alle zwei bis vier Jahre durchgeführt. Die Kosten variieren entsprechend, bleiben bei privaten Anlagen jedoch in den meisten Fällen moderat.
Der einzige potenziell höhere Kostenpunkt entsteht, wenn es zu einem Defekt am Wechselrichter kommt. Kleinere Reparaturen, etwa der Austausch einzelner Bauteile, Sicherungen oder elektronischer Komponenten, sind in vielen Fällen gering. Die tatsächlichen Wechselrichter Reparatur Kosten hängen jedoch vom Fehlerbild, dem Gerätetyp, dem Hersteller sowie davon ab, ob noch Garantieansprüche bestehen. Auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen spielt eine wichtige Rolle bei der Kostenhöhe. Ist eine Reparatur nicht möglich oder mit hohen Kosten verbunden, kann ein Austausch des Wechselrichters die wirtschaftlich bessere Lösung sein. Vor allem bei Geräten am Ende ihrer Lebensdauer lohnt sich häufig der Wechsel auf ein neueres, effizienteres Modell.
Wechselrichter sind auf einen langjährigen Betrieb ausgelegt. Die durchschnittliche Lebensdauer liegt bei etwa 10 bis 15 Jahren, abhängig von Gerätetyp, Qualität, Kühlung und den Betriebsbedingungen. Hochwertige Modelle können bei guter Auslegung und normaler Belastung auch darüber hinaus zuverlässig arbeiten. Da Wechselrichter im laufenden Betrieb jedoch dauerhaft hohen elektrischen und thermischen Belastungen ausgesetzt sind, unterliegen sie einem natürlichen Verschleiß. Photovoltaikanlagen werden in der Regel 25 Jahre oder länger betrieben werden. Daher ist es üblich, dass der Wechselrichter einmal während der Laufzeit der Anlage ausgetauscht wird.
Muss ein Wechselrichter ersetzt werden, entstehen neben den neuen Anschaffungskosten des neuen Geräts auch Kosten für den Austausch selbst. Der reine Gerätetausch ist dabei vergleichsweise unkompliziert und kostengünstig. Die Kosten liegen deutlich unter denen der Erstinstallation, da in den meisten Fällen keine zusätzlichen Kabelarbeiten erforderlich sind – weder auf der DC-Seite noch auf der AC-Seite. Wird das gleiche oder ein technisch vergleichbares Modell eingesetzt, ist der Austausch häufig innerhalb einer Stunde abgeschlossen. Für den Austausch eines Wechselrichters fallen in der Regel etwa 100 bis 150 Euro an.
Dieser Austausch ist ein normaler und planbarer Bestandteil der langfristigen Kostenplanung einer Photovoltaikanlage. Wer sich bereits bei der Erstanschaffung bewusst für einen passend dimensionierten, effizienten und qualitativ hochwertigen Wechselrichter entscheidet, kann die Gesamtkosten über die Laufzeit der Anlage besser kalkulieren. So lassen sich die Kosten langfristig optimieren und die Wirtschaftlichkeit der gesamten PV-Anlage nachhaltig verbessern.
Erfahren Sie mehr über Photovoltaik


Martin Ohl
Wer Solarstrom clever nutzt, Kosten senken und unabhängiger vom Netz werden möchte, kann stark profitieren. Wir erklären, wie Speicher Haushalte und Unternehmen flexibler machen, aber zeigen auch die möglichen Nachteile.
5. September 2025|5 Minuten Lesezeit


Martin Ohl
Strom sparen beginnt im Alltag. Wir zeigen Ihnen zwölf ganz einfache und wirkungsvolle Tipps, mit denen Sie Ihren Stromverbrauch im Haushalt deutlich senken und dauerhaft Ihre Kosten sparen können.
6. August 2025|5 Minuten Lesezeit


Martin Ohl
Solaranlage kaufen, mieten oder leasen – jedes dieser Modelle hat Vor- und Nachteile. Wir erklären die Unterschiede, Chancen und Risiken, damit Sie die passende Lösung für Ihr Zuhause finden.
10. September 2025|5 Minuten Lesezeit


Martin Ohl
Dynamische Stromtarife passen den Strompreis an Angebot und Nachfrage an. Wir erklären, wie sie funktionieren, für wen sie sich eigentlich lohnen und wie Sie damit langfristig Stromkosten sparen können.
31. Oktober 2024|5 Minuten Lesezeit
Kostenlose Direktanfrage
Welche Dachform hat Ihr Haus?