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Was kostet ein Wechselrichter für eine PV-Anlage?

| 5 Minuten Lesezeit|21. Januar 2026

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Alle aktuellen Preise, Kostenfaktoren, sowie laufende Kosten für einen Wechselrichtier finden Sie in diesem Blogbeitrag im Überblick. Jetzt informieren und effizient für Ihre Solaranlage entscheiden!

Wechselrichter hängt an der Wand

Um den von einer Photovoltaik­anlage erzeugten Gleich­strom in nutzbaren Haushalts­wechsel­strom umzuwandeln, ist ein Wechsel­richter unverzicht­bar. Ohne ihn kann der produzierte Solarstrom weder im eigenen Haushalt genutzt noch ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Da die Anschaffung eines Wechsel­richters somit ein zentraler Bestandteil jeder PV-Anlage ist, spielen die damit verbundenen Kosten eine wichtige Rolle bei der Planung. Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, lohnt es sich, die verschiedenen Preis­faktoren und Kosten­unterschiede genauer zu betrachten.

Das Wichtigste auf einen Blick

Kostenanteil

Die Kosten für den Wechsel­richter machen üblicher­weise etwa 10 bis 15 Prozent der Gesamt­kosten einer PV-Anlage aus und stellen damit einen wichtigen Bestand­teil der Investition dar.

Kosten pro kW

Grundsätzlich kann bei den Wechsel­richter Kosten pro Kilowatt (kW) meist mit 100 bis 300 Euro gerechnet werden, wobei die Preise mit steigender Anlagen­leistung in der Regel sinken.

Kostenfaktoren

Der tatsächliche Preis eines Wechsel­richters hängt unter anderem von der Art des Wechsel­richters, der benötigten Leistung, dem Hersteller sowie von möglichen zusätzlichen Funktionen ab.

Laufende Kosten

Im laufenden Betrieb fallen für Wechsel­richter nur geringe Kosten an. Gelegentlich können Wartungen oder seltener Reparaturen oder ein Geräte­austausch zusätzliche Ausgaben verursachen.

Durchschnittliche Kosten für einen Wechselrichter

Die Kosten für einen Wechselrichter können je nach Technologie, Leistung und Anlagen­größe deutlich variieren. Zur groben Orientierung lassen sich etwa 150 bis 250 Euro pro Kilowatt (kW) installierter Leistung ansetzen. Für privat betriebene Photovoltaik­­anlagen, etwa auf dem Dach eines Einfamilien­­hauses, können sich daraus Anschaffungs­­kosten zwischen 750 und 5.000 Euro für den Wechsel­richter ergeben. Entscheidend für den Preis ist vor allem, welche Wechselrichter-Art zum Einsatz kommt und wie leistungs­stark das Gerät ausgelegt ist. Insbesondere bei Lösungen mit Speicher­anbindung können die Preise entsprechend höher ausfallen.

Modulwechselrichter

Modulwechselrichter werden direkt an den einzelnen Solarmodulen installiert, sodass für eine Photovoltaikanlage mehrere Geräte benötigt werden. Aufgrund der dezentralen Bauweise zählen Modul­wechsel­richter zu den preis­intensiveren Lösungen, insbesondere bei größeren Anlagen mit vielen Modulen. Sie werden daher vor allem dann eingesetzt, wenn spezifische Anforderungen bestehen, die den höheren Kostenaufwand rechtfertigen.

Die Kosten pro Modulwechselrichter liegen etwa bei 60 bis 180 Euro.

Stringwechselrichter

Stringwechselrichter bündeln die Leistung mehrerer in Reihe geschalteter Solarmodule und wandeln den erzeugten Gleichstrom zentral in Wechselstrom um. Bei den meisten Einfamilien­häusern reicht ein String­wechsel­richter aus. Bei unterschiedlichen Dachneigungen oder Ausrichtungen können auch zwei oder mehr Geräte erforderlich sein. Da der Geräte- und Installations­aufwand in den meisten Fällen jedoch überschaubar bleibt, zählen Stringwechsel­richter zu den kosten­günstigeren Wechselrichter-Arten.

Die Kosten für einen Stringwechselrichter liegen etwa bei 1.000 bis 2.000 Euro.

Hybridwechselrichter

Hybridwechselrichter verbinden Photovoltaik­anlage, Stromspeicher und den Haus­verbrauch in einem Gerät und ermöglichen so eine besonders flexible Nutzung des selbst erzeugten Stroms. Sie übernehmen neben der Stromu­mwandlung auch Aufgaben der Energie- und Speicher­steuerung, was ihren Funktions­umfang deutlich erweitert. Diese zusätzlichen Möglich­keiten spiegeln sich im Preis wider. Hybrid­wechsel­richter sind zwar teurer als String­wechsel­richter, bieten jedoch Vorteile bei der Optimierung des Eigen­verbrauchs und der späteren Speicher­integration.

Die Kosten für einen Hybridwechselrichter liegen etwa bei 2.000 bis 3.500 Euro.

Orientierungshilfe

Die Kosten für einen Wechsel­richter liegen in der Regel bei etwa 150 bis 250 Euro pro Kilowatt (kW) installierter Leistung und hängen von Anlagen­größe, Technik und Hersteller ab.

Kosten pro kW: Preisunterschiede nach Anlagengröße

Die Kosten eines Wechsel­richters werden häufig in Relation zur installierten Leistung in Kilowatt (kW) betrachtet. Diese Angabe hilft dabei, Wechsel­richter unterschiedlicher Größe und Aus­stattung besser miteinander zu vergleichen und eine realistische Kosten­einschätzung vorzunehmen.

Leistungsstärkere Wechselrichter sind zwar teurer, der Preis steigt jedoch meist nicht im gleichen Verhältnis zur Leistung. Gehäuse, Elektronik, Anschlüsse, Software, Zulassungen und Installation verursachen bei kleinen wie bei großen Geräten ähnliche Grundkosten. Je größer der Wechsel­richter und die Photovoltaik­anlage ausgelegt sind, desto niedriger fallen die Kosten pro kW aus. Zudem produziert eine größere Anlage mehr Solarstrom, der entweder selbst genutzt oder eingespeist werden kann. Das führt dazu, dass sich die Investition schneller amortisiert. Jeder investierte Euro erzeugt langfristig mehr nutzbaren Strom, wodurch größere Anlagen in vielen Fällen wirtschaftlicher sind als kleinere Lösungen.

Die folgende Übersicht gibt eine grobe Orientierung, mit welchen Preisen bei kleinen, mittleren und großen Wechselrichtern zu rechnen ist:

GrößeLeistungKosten

Kleine Wechselrichter

bis 3 kW

500 bis 1.000 Euro

Mittlere Wechselrichter

3 bis 10 kW

1.000 bis 2.500 Euro

Große Wechselrichter

über 10 kW

2.500 bis 5.000 Euro

Das passende Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Kosten eines Wechselrichters sollten nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist vielmehr, welches Gerät langfristig das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Neben dem reinen Anschaffungs­preis spielen weitere Faktoren eine Rolle, die sich direkt auf den Ertrag, die Betriebs­kosten und die Lebens­dauer auswirken.

  • Leistung und Dimensionierung: Ein höher dimensionierter Wechselrichter ist in der Anschaffung teurer, kann jedoch größere Anlagen effizienter betreiben und Ertragsverluste vermeiden. Eine passende Auslegung sorgt dafür, dass die investierten Kosten optimal genutzt werden.
  • Technologie: Wechselrichter mit erweiterten Funktionen wie Monitoring, optimierter Energieumwandlung oder intelligenter Steuerung verursachen höhere Anschaffungs­kosten. Diese können sich jedoch in vielen Fällen durch bessere Kontrolle, höhere Effizienz und geringere Folgekosten lohnen.
  • Hersteller und Qualität: Günstige Wechselrichter senken zunächst die Investitions­kosten. Geräte von etablierten Herstellern sind meist teurer, bieten jedoch häufig höhere Zuverlässigkeit, stabilere Leistung und eine längere Lebensdauer.
  • Garantie und Absicherung: Eine längere Garantie kann zwar den Kaufpreis erhöhen, senkt aber das finanzielle Risiko bei Defekten. Gerade bei höheren Investitionen kann sich eine Garantie­verlängerung lohnen, um ungeplante Folge­kosten zu vermeiden.
  • Wirkungsgrad: Ein hoher Wirkungs­grad sorgt dafür, dass mehr des erzeugten Solar­stroms tatsächlich genutzt wird. Eine gute Kühlung erhöht zusätzlich die Lebensdauer des Geräts. Beides wirkt sich positiv auf die Wirtschaftlich­keit des Wechsel­richters aus, auch wenn der Anschaffungspreis höher ist.
Gelb Solar Mitarbeiter berät Paar vor einem Einfamilienhaus zu PV-Anlagen und Wechselrichtern

Kompetente Beratung von Solarexperten

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl des passenden Wechselrichters für Ihre Photovoltaikanlage und helfen Ihnen dabei, Kosten und Leistung optimal aufeinander abzustimmen.

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Kosten für die Installation des Wechselrichters

Neben dem reinen Produktpreis fallen auch Kosten für die Installation des Wechselrichters an. Diese können je nach Komplexität der Installation und den technischen Anforderungen der Photovoltaikanlage variieren. Typischerweise entstehen Installationskosten für folgende Arbeiten:

  • den fachgerechten Einbau des Wechselrichters
  • die DC-Kabelverlegung von den Solarmodulen zum Wechselrichter
  • die AC-Kabelverlegung vom Wechselrichter zum Stromzähler
  • notwendige Arbeiten am Stromzähler und der elektrischen Anbindung

Der tatsächliche Installationsaufwand und damit auch die Kosten hängen ebenfalls von der Art und Leistung des Wechsel­richters ab. Bei kleineren Photovoltaik­anlagen ist die Installation günstiger. Werden mehrere Modul­­stränge angeschlossen, steigt der Arbeits­aufwand entsprechend. Auch Hybrid­­wechsel­richter können höhere Installations­k­osten verursachen, da sie zusätzlich an einen Strom­speicher angebunden werden müssen und mehr Abstimmungs- und Verkabelungsarbeiten erfordern.

Gut zu wissen: Bei uns erhalten Sie Wechselrichter und Photovoltaik­anlage als Komplett­paket. Die Installations­kosten sind dabei bereits im Angebot enthalten, sodass Sie von Anfang an mit klar kalkulierbaren Gesamt­kosten planen können.

Laufende Kosten und Folgekosten

Die laufenden Kosten für einen Wechselrichter sind überschaubar. Im normalen Betrieb entstehen nur geringe Ausgaben, dennoch können über die Jahre einzelne Folgekosten anfallen. Mögliche laufende Kosten ergeben sich unter anderem durch:

  • Wartungskosten
  • Stromverbrauch des Wechselrichters
  • Software, Monitoring und Updates
  • Ggfls. Reparaturen oder Austausch

Auf das Jahr gerechnet liegen diese Kosten oft unter 50 Euro. Auch die Wartung erfolgt üblicher­weise im Rahmen der Wartung der gesamten Photovoltaikanlage und nicht separat für den Wechsel­richter. Je nach Anbieter und Wartungs­vertrag wird sie meist nur alle zwei bis vier Jahre durchgeführt. Die Kosten variieren entsprechend, bleiben bei privaten Anlagen jedoch in den meisten Fällen moderat.

Reparaturkosten beim Wechselrichter

Der einzige potenziell höhere Kostenpunkt entsteht, wenn es zu einem Defekt am Wechsel­richter kommt. Kleinere Reparaturen, etwa der Austausch einzelner Bauteile, Sicherungen oder elektronischer Komponenten, sind in vielen Fällen gering. Die tatsächlichen Wechselrichter Reparatur Kosten hängen jedoch vom Fehlerbild, dem Gerätetyp, dem Hersteller sowie davon ab, ob noch Garantie­ansprüche bestehen. Auch die Verfüg­barkeit von Ersatzteilen spielt eine wichtige Rolle bei der Kosten­höhe. Ist eine Reparatur nicht möglich oder mit hohen Kosten verbunden, kann ein Austausch des Wechsel­richters die wirtschaftlich bessere Lösung sein. Vor allem bei Geräten am Ende ihrer Lebens­dauer lohnt sich häufig der Wechsel auf ein neueres, effizienteres Modell.

Lebensdauer und Austausch: Wann entstehen neue Kosten?

Wechselrichter sind auf einen langjährigen Betrieb ausgelegt. Die durchschnittliche Lebens­dauer liegt bei etwa 10 bis 15 Jahren, abhängig von Gerätetyp, Qualität, Kühlung und den Betriebs­bedingungen. Hochwertige Modelle können bei guter Auslegung und normaler Belastung auch darüber hinaus zuverlässig arbeiten. Da Wechselr­ichter im laufenden Betrieb jedoch dauerhaft hohen elektrischen und thermischen Belastungen ausgesetzt sind, unterliegen sie einem natürlichen Verschleiß. Photovoltaik­anlagen werden in der Regel 25 Jahre oder länger betrieben werden. Daher ist es üblich, dass der Wechselrichter einmal während der Laufzeit der Anlage ausgetauscht wird.

Muss ein Wechselrichter ersetzt werden, entstehen neben den neuen Anschaffungs­kosten des neuen Geräts auch Kosten für den Austausch selbst. Der reine Gerätetausch ist dabei vergleichsweise unkompliziert und kostengünstig. Die Kosten liegen deutlich unter denen der Erstinstallation, da in den meisten Fällen keine zusätzlichen Kabel­arbeiten erforderlich sind – weder auf der DC-Seite noch auf der AC-Seite. Wird das gleiche oder ein technisch vergleichbares Modell eingesetzt, ist der Austausch häufig innerhalb einer Stunde abgeschlossen. Für den Austausch eines Wechselrichters fallen in der Regel etwa 100 bis 150 Euro an.

Dieser Austausch ist ein normaler und planbarer Bestandteil der langfristigen Kosten­planung einer Photovoltaik­anlage. Wer sich bereits bei der Erst­anschaffung bewusst für einen passend dimensionierten, effizienten und qualitativ hochwertigen Wechselrichter entscheidet, kann die Gesamtkosten über die Laufzeit der Anlage besser kalkulieren. So lassen sich die Kosten langfristig optimieren und die Wirtschaftlich­keit der gesamten PV-Anlage nachhaltig verbessern.

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